Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner unterstützt den jungen Belgier Maxim Dirickx, der im vergangenen Jahr im Prototype Cup Germany debütierte. Für Werner ist die LMP3-Serie die beste Wahl, vor allem für aufstrebende Nachwuchsrennfahrer.
Marco Werner ist einer der erfolgreichsten deutschen Sportwagen-Piloten und war in der vergangenen Saison regelmäßig bei den Rennen des Prototype Cup Germany dabei. Das hatte einen Grund, denn er hilft nun Maxim Diricks, sich eine Karriere im Rennsport aufzubauen. „Ich kenne die Mutter von Maxim schon lange, denn sie ist wie ich Instruktor bei der Audi Driving Experience. Als Maxim sich aus dem Kart in Richtung Automobilsport orientieren wollte, hat sie mich um Rat gefragt“, erklärt Werner seine Beziehung zur Familie Dirickx. „Der Rat an sie war ganz einfach. Formelsport haben wir in Deutschland so gut wie nicht mehr und international ist er kaum finanzierbar. Im Tourenwagenbereich gibt es immer weniger Werkscockpits. Ähnlich ist es auf der GT-Schiene. Der LMP-Sport aber boomt. Dort tummeln sich sehr viele Werksteams und damit ergeben sich für junge Talente Chancen, sich für einen dieser Plätze zu empfehlen. Ich denke, Prototypen sind aktuell die beste Wahl – zumal das Budget auch noch überschaubar ist, weil man sich das Auto mit einem anderen Fahrer teilen kann. Und man bekommt für sein Geld einen reinrassigen Rennwagen; das Verhältnis Budget zu Spaßfaktor ist also ebenfalls sehr gut. Das ist meiner Meinung nach auch ein Argument, dass der Prototype Cup Germany für Bronze-Piloten eine attraktive Option ist.“



