Marco Werner fährt historische Ferrari und Lotus

Der Modena Trackday im belgischen Zolder, fand in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein statt. Exclusiver, wie bei dem von Modena Motorsport ausgetragenen Trackday, geht es kaum. Über Sport und GT Autos ging es zurück bis in die 50er Jahre und zwar mit Ferrari Formel 1 Boliden. Von Graf Berghe von Trips Dino Ferrari bis hin zu Jean Alesis Ferrari F1 aus den 90er Jahren war vieles vertreten.

Mit dabei, Marco Werner, der einen Ferrari 312 B3 aus dem Jahre 1974 bewegte. Kein geringerer wie Niki Laud fuhr das Auto in den 70ern. Kurz nach Niki Laudas Tod war gerade das Auto für die meisten Zuschauer am interessantesten. „So ein Auto bewegen zu können ist immer etwas spezielles,“ so der dreifache Le Mans Sieger Marco Werner, „aber jetzt war es doch für alle Beteiligten etwas sehr emotionales“. Auch Jacky Ickx , sechsfacher Le Mans Sieger, ließ es sich nicht nehmen und ließ sich noch mal im Formel 1 anschnallen. Er selbst hatte dieses Chassis (Nr.10) schon in der 73er Saison gefahren.

Marco Werner drehte einige Testrunden im Ferrari, mit dem er beim letztjährigen Historique Grand Prix in Monte Carlo Platz drei belegte. „Leider habe ich erst zweimal in diesem Auto gesessen. Und daß immer beim Monaco Historique GP. Mehr Fahrpraxis täte mir gut, deswegen freue mich mich über ein paar Runden im Ferrari“ so Werner.

Von Zolder düste Marco Werner Abends gen Süden. Dort stand schon der Lotus 22 bereit, mit dem Werner in Dijon in der FIA Lurani Formel Junior Trophy antrat. Erstmalig in Dijon, stellte er den Lotus auf den siebten Startplatz. Das Rennen beendete er auf Platz sechs. „Chancenlos, was unseren Topspeed betrifft“, so Werner nach der Qualifikation, „17ter im Topspeed… Da fehlt noch zu viel. Aber egal, ich bin hier um Spaß zu haben“.

Fotocredit Oliver Hartmann und Dirk Dekens

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