Marco Werner beim Jim Clark Revival am Start

Marco Werner startet bei der Bosch Hockenheim Historic gleich in mehreren Klassen. Der dreifache Le Mans Gewinner wird gemeinsam mit ChromeCars einige Lotus Fahrzeuge an den Start bringen. Werner startet mit einem Lotus 22 aus dem Jahre 1963 in der FIA Lurani Formel Junior. Diese Klasse glänzt seit Jahren durch ein volles Starterfeld. So werden im Training die maximal zugelassenen 44 Fahrzeuge trainieren und zum Rennen 37 Autos am Start stehen. Ein volles Starterfeld garantiert den Zuschauer seit Jahren viel Action.

Im Raceclub Germany, einem Demo Lauf, in dem verschiedene Formel Fahrzeuge präsentiert werden, wird Marco Werner wechselweise zwei verschiedene Lotus Formel 1 Fahrzeuge bewegen. Das Highlight hier für die Zuschauer wird der Lotus 49 von Jim Clark sein, mit dem der Schotte 1968 seinen letzten Grand Prix Sieg in Kyalami einfahren konnte, bevor er Wochen später beim Formel 2 Rennen am Hockenheimring sein Leben verlor. Des Weiteren wird Marco Werner einen Lotus 81 fahren, der Anfang der achtziger Jahre von Nigel Mansell, Elio de Angelis und Mario Andretti gefahren wurde. Werner wird mit dem Lotus 81 und Britec Motorsports Anfang Mai beim Historique Grand Prix in Monaco am Start sein.

Ein weiteres Auto, das eng mit Jim Clark verbunden ist und von ChromeCars in Hockenheim bei der «A Gentle Drivers Trophy» der FHR an den Start gebracht wird, ist ein Lotus 30 Sportwagen. Spektakulär wird der zweisitzige Sportwagen von einem Ford V8 Motor angetrieben.

Im letzten Jahr gewann Marco Werner in Hockenheim beide Läufe zur Can Am Serie mit einem McLaren M8F. Auch in diesem Jahr wird der Doppelsieger wieder in der Can Am Serie am Start sein und versuchen seinen Erfolg vom Vorjahr zu wiederholen. Alle Fahrzeuge werden von Britec Motorsports eingesetzt. Die erfolgsverwöhnte Mannschaft aus Unna ist in Hockenheim mit über zehn Fahrzeugen am Start.

«In diesem Jahr freue ich mich ganz besonders auf das Jim Clark Revival», so Marco Werner. «Es ist auch für uns etwas Besonderes, gleich mehrere Fahrzeuge an den Start zu bringen, die ganz eng mit der Geschichte Jim Clark`s verbunden sind. Ich denke mal, das ist eine kleine Hommage an Jim Clark und etwas Besonderes für die Zuschauer der Bosch Hockenheim Historic, diese Fahrzeuge fahren zu sehen. Für mich wird es ein etwas anstrengendes Wochenende, aber ich weiß es zu genießen und auch zu schätzen diese besonderen Autos fahren zu dürfen. Solche Gelegenheiten hat man nicht oft als Rennfahrer, so tief in die Geschichte eintauchen zu können, die mit Lotus und Jim Clark verbunden sind».

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