Guter Einstand für Marco Werner in der FIA Masters Historic Formula 1

Im englischen Donington konnte Marco Werner mit dem ChromeCars Lotus 77 aus dem Jahre 1976 auf Anhieb ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Dritter Platz im Qualifying und zwei Mal Platz zwei in der «Fittipaldi» Klasse – das war seine Ausbeute beim Auftakt zur Masters Serie. Dritter in der Klasse und siebter Platz Gesamt war Werners Startplatz zum ersten Rennen der FIA Masters Historic Formula 1 Serie. Im ersten Lauf konnte sich der ehemalige Sportwagen Profi gut in Szene setzen und in Runde zehn die zweite Position in der Klasse übernehmen, indem es ihm gelang, Jamie Constable im Shadow DN8 Ende Start und Ziel auszubremsen. Bereits in Runde 5 konnte Marco Werner Mark Hazell im 1982er Williams überholen und beendete dadurch das Rennen auf dem fünften Gesamtrang und Platz zwei in der «Fittipaldi» Klasse. Sieger in der Klasse und Gesamt Dritter war Michael Lyons im Hesketh 308E, der für Werner unerreichbar blieb.

Lauf zwei lief für ähnlich wie Lauf eins in dem von Britec Motorsports vorbereiteten ChromeCars Lotus 77. Werner startete diesmal aus der dritten Startreihe und konnte anfangs mit der Spitzengruppe mithalten. Lange hielt er Platz fünf abermals vor Mark Hazell im Williams, bevor Eingangs Start und Ziel, beim Auftakt zur letzten Runde, an seinem Lotus rechts die Antriebswelle brach und Werner so den fünften Platz im Gesamt an Hazell verlor. «Trotzdem sind wir zufrieden. Zwei Mal Zweiter der Klasse hinter Michael Lyons, ist für mich, das erste Mal in diesem Auto sitzend, ein gutes Ergebnis. Wir haben nie getestet und es gab hier kein freies Training. Die ersten Meter waren gleich das Qualifying. Man muß realistisch bleiben, denn die Jungs hier geben richtig Gas und haben eine Menge Erfahrung», so Marco Werner zufrieden nach dem Rennen.

Fotos: Senten Images & Masters Historic Racing

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