Erfolgreiches Wochenende in Zandvoort. Vier Klassensiege für Marco Werner

Reichlich Pokale gab es für Marco Werner in Zandvoort beim Historic Grand Prix.
Werner startete für ChromeCars auf einem Lotus 77 in der Masters Historic Formula One Meisterschaft und auf einem Aston Martin GT3 in der Aston Martin Masters Endurance Legands. Beim Auftakt in Donington konnte Marco Werner bereits zweimal den zweiten Platz in der «Fittipaldi Class» belegen, Formel 1 Fahrzeuge der 70er Jahre bis 1978. In Zandvoort überraschte Werner lange Zeit mit der absoluten Bestzeit, mußte sich aber dann mit Platz Zwei begnügen, nachdem Mike Cantillon im Williams FW07 aus dem Jahr 1979 nochmal mit neuen Reifen auf Zeitenjagd ging und Werner von der Pole Position verdrängte . «Ich bin trotzdem zufrieden und habe das auch nicht erwartet», sagte Marco Werner, «Reihe eins und Schnellster unserer Klasse ist toll, wir haben genug moderne Autos hinter uns gelassen».

In Lauf Eins konnte Werner anfangs sogar etwas Druck auf Cantillon machen. Eine Safety Car Phase machte aber Werners Vorstellung zu nichte. «nach dem Restart hatte ich ein bißchen zuviel Untersteuern, die Safety Car Phase tat meinen Reifen nicht gut und so war Cantillon weg» sagte Werner dennoch zufrieden nach dem Rennen, der mit Gesamtrang Zwei und Platz Eins in der «Fittipaldi Class» das Maximum herausholte.

Für Rennen Zwei am Sonntag wurde die Startaufstellung der ersten Vier umgedreht und so starteten Werner und Cantillon aus Reihe Zwei hinter Mark Hazell im Williams FW08 und Steve Brooks im Lotus 81. Die ersten Runden holte die Zuschauer von den Sitzen, als die ersten Vier dicht beieinander durch die «Hugenholtzbocht» fuhren. «Das erinnerte mich fast an meine wilde Formel Ford Zeit hier in Zandvoort», grinste Marco Werner, «eng zusammen mit vier Autos nur heute mit viel mehr Bumms». In Runde drei übernahm Mike Cantillon erwartungsgemäß die Spitze und setzte sich vom Rest des Feldes schnell ab. Dahinter gab es jedoch noch spannenden Sport. Brooks auf Platz zwei und Mark Hazell auf Platz drei kämpften um Platz Zwei und bekamen Druck von Marco Werner im 1976er Lotus. In Runde neun schnappte sich Werner den Williams in der schnellen Passage zur «Scheivlak» und war Dritter. Dann machte er Druck auf Steve Brooks im Lotus 81, der sich dann Ende Start und Ziel prompt verbremste und geradeaus rutschte. Mit weiteren schnellen Runden festigte Marco Werner seinen zweiten Platz im Gesamt und siegte souverän mit dem ChromeCars Lotus 77 in der «Fittipaldi Class».

Ähnlich gut waren dann Marco Werner und Oliver Mathai auf dem ChromeCars Aston Martin in der Aston Martin Masters Endurance Legends unterwegs. Platz sechs im Gesamt noch vor zwei LMP2 Autos, das war das Ergebnis des Qualifying, nachdem Marco Werner eine 1:37er Runde mit dem GT3 Aston Martin von ChromeCars in den Asphalt knallte. In Rennen eins stand dann ein erster Platz in der GTC Klasse an und ein zweiter Gesamtrang bei den GT`s hinter dem GT1 Maserati MC12 von Hart/Pastorelli an. In Lauf zwei waren dann Werner/Mathai erneut Sieger der GTC Klasse und Gesamt Dritte in der gemischten GT Klasse, hinter den Siegern Hart/Pastorelli im GT1 Maserati MC12 und Nikolaus Ditting im Aston Martin GT1. «Mehr war nicht drin» sagte Marco Werner, der aufgrund seinen «Status» eine! Minute mehr Standzeit beim Boxenstop hatte.

Fotos: Elfimages Motorsport

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