Erfolgreiches Wochenende für ChromeCars und Marco Werner

Gleich vier Fahrzeuge brachte ChromeCars nach Le Castellet zu den Masters Serien. Zwei in der Masters Endurance Legends Serie eingesetzte Fahrzeuge endeten genauso auf dem Podium wie die zwei Lotus Formel 1 aus der «Black and Gold Collection» von ChromeCars, die von Brirec Motorsports eingesetzt werden.

In der Masters Formula One Serie brachte ChromeCars den bekannten Lotus 77 an den Start, ein Auto aus der Saison 1976, damals bewegt von Ronnie Peterson und Gunnar Nilsson. In Le Castellet saß erstmals der dreimalige Masters Formula One Serien Sieger Nick Padmore am Steuer und stellte den Lotus 77 als Dritter in die Startaufstellung. Marco Werner bewegte erstmals einen Lotus 92 aus dem Jahre 1983, ein Ex Nigel Mansell Auto und war Siebter in der Startaufstellung. «Leider hatte ich ziemliche Vibrationen im Auto und das ist ein unangenehmes Gefühl hier bei Topspeed. Es ist eigentlich die erste richtige Fahrt mit dem Lotus 92 und ich bin noch nicht so vertraut mit dem Auto, den 77er hatte ich bisher besser im Griff», sagte Werner nach dem Qualifiying.

Im Rennen zeigte Nick Padmore im ChromeCars Lotus 77 eine beherzte Fahrweise und übernahm Anfangs die Führung von Pole Mann Mike Cantillon im Williams FW07C. Letztendlich konnte Cantillon aber die Vorteile seines Williams ausspielen und übernahm wieder die Führung von Padmore. Marco Werner kämpfte sich trotz der Vibrationen vom Siebten auf den dritten Gesamtrang nach Vorne und war Sieger der «Lauda Class». Einen Schreckmoment gab es für Werner dann noch bei der Technischen Abnahme. «Die Technischen-Kommissare versuchten vergeblich den Klotz zur Kontrolle der Fahrhöhe unter das Auto zu bringen, als ich sah, dass ich Vorne Links einen Plattfuß hatte. Also eine Runde mehr und ich wäre wohl ausgefallen». Glück im Unglück für Werner. Die Luft entwich aus einer defekten Felgen, die wohl auch für die Vibrationen verantwortlich war. In Lauf Zwei am Sonntag belegten Padmore und Werner die Plätze Drei und Vier im Gesamt und belegten jeweils Platz Eins in ihrer Klasse. Sieger am Sonntag war erneut Mike Cantillon auf dem Williams vor Jamie Constable auf einem Tyrrell 011.

Weitere zwei Autos brachte ChromeCars in der Masters Endurance Legends Serie an den Start. Nick Padmore fuhr den Aston Martin V12 Vantage GT3 in Bilstein Farben und Marco Werner tauschte sich am Steuer eines Lotus LMP2 mit Georg Hallau ab. Für Hallau und Werner war es der erste Einsatz mit dem Lotus LMP2 und das reichte für Platz Fünf in der Startaufstellung. Platz Fünf blieb für das Duo an dem Wochenende das Maximum. Aufgrund der «Elitefahrer» Einteilung für Werner und der damit 45 Sekunden längeren Standzeit beim Boxenstop, war nicht mehr wie Platz Fünf drin. «Immerhin sind wir Zweiter in unserer Klasse der LMP2. Die LMP1 Peugeot und Aston Martin etc. können wir eh nicht knacken. Die Jungs geben mit den starken Autos auch ganz schön Gas», sagte Werner nach dem Rennen. Alles in allem war man zufrieden bei ChromeCars und Britec Motorsports, da man insgesamt Vier Klassensiege bei den historischen Formel 1 und Zwei Klassensiege in der GT3 mit Padmore bei den Endurance Legends holte sowie zwei Zweite Plätze mit Hallau und Werner im LMP2.

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