ChromeCars und Marco Werner erfolgreich am Red Bull Ring

Mit vier Autos aus der ChromeCars «Black and Gold Collection», reiste Britec Motorsports zum Red Bull Ring, wo erstmals die Austrian Historic stattfanden.

Mit insgesamt drei Lotus Formel 1, in den bekannten JPS Farben, fuhren Michael Lyons, Nick Padmore und Marco Werner erstmals wieder nach ihrem Monaco Dreifachsieg. Im ersten Lauf konnte Michael Lyons den bekannt schnellen McLaren MP/4 von James Hartley schlagen und freute sich über den Gesamtsieg bei den Formel 1. Marco Werner wurde mit einem Kupplungsproblem noch guter Dritter mit dem siegreichen Lotus 87B aus Monte Carlo. Padmore fiel mit einem Getriebeschaden aus. In Lauf Zwei konnte Hartley allerdings die Vorteile seines McLaren ausspielen und verdrängte Michael Lyons im Lotus 91 auf den zweiten Platz, der am Sonntag für ChromeCars alleine die Fahnen hoch halten mußte, da es für Werner und Padmore leider keine Zielflagge gab. Lyons freute sich auch über seinen zweiten Sieg am Wochenende in der «Lauda Class».

Besser lief es für Marco Werner in der «Masters Endurance Legends». Auf seinem bekannte LMP Spielfeld mischte er munter mit dem ChromeCars Lotus LMP2 ganz Vorne im Gesamt mit. Im ersten Lauf lag der ehemalige Le Mans Gewinner sogar lange Zeit auf Gesamtplatz Zwei, nachdem sich Christophe d`Ansembourg im schnellen Lola Aston Martin DBR1 und auch Keith Frieser im LMP1 Zytek 09 drehten. Frieser fing im LMP1 mit seinem auf den Geraden über 20 km/h schnelleren Auto Werner noch zwei Runden vor Schluß ab. Doch Werner war zufrieden: «Damit haben wir nicht gerechnet, im Gesamt auf das Podium zu fahren, aber die Zwei hatten etwas Druck», grinste Marco Werner «und so haben sie ein paar Fehler gemacht. Ich bin fehlerfrei meine Runden gefahren und konnte so im Gesamt gut aussehen. Allerdings geht bei uns auf den Geraden nichts mit dem kleinen Airrestriktor. Zu langsam auf den Geraden….». Trotzdem konnte Werner zufrieden sein, wiederholte das ganze am Sonntag und nahm so den zweiten Pokal für Gesamtplatz Drei mit nach Hause und freute sich noch über den zweiten Klassensieg in der LMP2 Klasse.

Highlight am Wochenende war für Marco Werner allerdings schon der Freitag. «Das sind wohl solche Tage, wo man sagt, Ostern und Weihnachten fallen auf einen Tag…» schmunzelte Werner. Denn neben dem ChromeCars Formel 1 Lotus 87B und dem LMP2 von ChromeCars nahm Marco Werner noch Platz in drei Ferraris. Tolle Drifts sah man von Marco Werner im 250 GT Lusso aus den frühen 60er Jahren. Dort trat er zusammen mit Nick Padmore im «Lusso» an. Im Rennen der «Masters Gentlemen Drivers» fielen Padmore und Werner leider mit dem Ferrari 250 Lusso und einem Ölleck aus. «Wir haben das Auto leider abgestellen müßen. Wir hatten recht viel Ölverlust und können so ein wertvolles Auto nicht riskieren. Schade, aber besser so» sagte Werner enttäuscht. Danach nahm er im Ferrari 512BB LM Platz, den er in den nächsten Wochen bei den Le Mans Classics an den Start bringen wird. «Auch das etwas ganz Besonderes, mal in die Le Mans Geschichte der achtziger Jahre eintauchen zu können».

Und das absolute Highlight am Freitag waren ein paar Runden in den Ferrari Sharknose 156 aus dem Jahre 1961. «Wahnsinn so eine Zeitreise machen zu dürfen. Wie viele Fotos habe ich schon von Graf Berghe von Trips gesehen und jetzt darf ich in solch einem Auto Platz nehmen und ein paar Runden drehen. Wahnsinn. Ich bedanke mich recht herzlich bei Jason Wright für dies tolle Möglichkeit».

Fotos: Peter Heil und Carlo Senten / Masters Serie

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