Auf und ab beim Historik Grand Prix in Kopenhagen

Marco Werner startete am Wochenende beim Kopenhagen Historik Grand Prix in der Formel Junior mit einem Lotus 22 Baujahr 1962. Werner startet von der Pole Position aus in Heat 1, der als Startaufstellung zum Final Rennen gewertet wird. Marco Werner gewann den Lauf mit einem neuen Rundenrekord und startet so am Sonntag ins Finale erneut von der Pole Position aus. Doch so einfach war der Lauf am Samstag nicht. Das gesamte Feld wurde lange in der Startaufstellung aufgehalten und etliche Motoren in der Formel Junior Klasse überhitzten. So auch der Lotus von Marco Werner. Trotzdem War Werner auf dem Weg zu einem ungefährdeten Sieg. Doch der Veranstalter machte einen weiteren Fehler. Nach Ablauf der Rennzeit wird normal noch eine Rennrunde gefahren. Werner bekam nach Ablauf der Zeit aber noch zwei Runden angezeigt. In seiner vermeintlich letzten Runde blieb Werner nach Motoraussetzern stehen. Doch er wurde als Sieger geführt. Man fuhr eine Runde zu viel…

Am Sonntag setzte sich Werner im Finallauf vom Start weg direkt vom Feld ab. Doch in Runde drei kam das Safety Car auf Grund eines Unfall raus und der Vorsprung war dahin. Das Safety Car fuhr teilweise nur 20 Km/h und der Lotus 22 von Werner überhitzte erneut. Eine Runde später gab es den Abbruch durch die rote Flagge. Werner wurde zum Siegerpodest gebeten. Doch das Chaos ging weiter. Neustart hieß es fünf Minuten später. Werner mußte aber auf Grund von Wasserverlust des Motors die Segel streichen. «Das wollte ich nicht riskieren, daß der Motor ganz hoch geht», so der fast schon feststehende Sieger, «am kommenden Wochenende ist der Oldtimer Grand Prix am Nürburgring und ein kapitaler Motorschaden bringt nichts. Dann ist das nächste Wochenende auch kaputt. So haben wir die Hoffnung, daß nur die Kopfdichtung Schaden genommen hat. So ist das im Racing. Es geht auf und ab».

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